Hoetmarer Straße 17 – 23 „Langer Jammer“

Im Verlauf der Jahrhunderte wurde die Bebauung der südlich aus dem Ort herausführenden Straße durch die wechselnden Bedürfnisse und Tätigkeiten der Bewohner vielfach verändert. Seit dem frühen 19. Jahrhundert unverändert blieb die Reihe der Gademhäuser Hoetmarer Straße 17–23. Errichtet wurden sie nach dem Brand von 1796, der beide Häuserzeilen der damaligen Geiststraße, heute Hoetmarer Straße, vernichtete.

Gademe waren ursprünglich einfache Miethäuser für Angestellte, Hausweber und ärmere Ortsbewohner. Die hier erhalten gebliebenen und sorgfältig restaurierten vier zweigeschossigen Gademe in Fachwerkbauweise bilden eine bauliche Besonderheit. Sie haben eine einheitliche Traufe entlang der Hoetmarer Straße und ein gemeinsames hohes Krüppelwalmdach. Im 19. Jahrhundert gingen sie in den Besitz von vier Hausweberfamilien über. Man könnte sie eine historische Reihenhausgruppe nennen. Ob ihre in Freckenhorst übliche Bezeichnung „Langer Jammer“ auf die Ärmlichkeit ihrer früheren Bewohner zurückgeht, ist nicht gesichert.

Hoetmarer Straße 17–23 “Langer Jammer”

the needs and occupations of their residents, but the “Gadem” houses 17–23 have remained unaltered since the early 19th century. They were built after the fire of 1796.

“Gademe” were one-roomed houses rented by workers, house-weavers and poor people. These four two-storey half-timbered “Gademe” are of special interest as they are all under one roof with the eaves facing the street, so can be considered as historical terraced houses. It is not certain whether the description “Langer Jammer” , which means “long misery”, as used by the Freckenhorsters, can be traced back to the poverty of the previous residents or not.

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