Gänsestraße 45

Ein Alterssitz aus dem in Berlin erworbenen Vermögen:

Anton Wilde, aus Freckenhorst stammend, hatte im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts im Regierungsviertel der noch jungen Reichshauptstadt Berlin ein florierendes Fachgeschäft für Molkereiprodukte geführt. Sein Vermögen gestattete es ihm, im Jahre 1900 in seiner Heimat das Haus Gänsestraße 45 als Altersruhesitz errichten zu lassen.

Der eingeschossige traufenständige Bau hat einen schön durch zwei Rundbogenfenster und ein Löwenkopftondo gegliederten Mittelgiebel. Er zeigt auch die damalige Bauentwicklung. Ziegelsteine lösten die traditionelle Fachwerkbauweise ab. Die fünfachsige Hausfront erhält stark formende Akzente durch die hell vor den Ziegelhintergrund gesetzten Tür- und Fenstereinfassungen und ein profiliertes Horizontalband. Fünf Tondi mit Löwen- und Menschenköpfen bilden ein harmonisches Schmuckelement. Eine Einfriedung mit schmiedeeisernen Gittern schloss ursprünglich den unter Denkmalschutz stehenden Besitz ab.

Gänsestrasse 45

Anton Wilde, originally from Freckenhorst, had such a successful shop for dairy products in Berlin, that he was able to finance a house in his home-town, to which he could retire. It was built in 1900.

Following the architectural trend of the time, it was built of brick instead of the traditional half-timbered construction. The facade facing the street consists of a central gable with two arched windows and 4 circular reliefs above a profiled horizontal band, beneath which are 4 windows and the door, all of which have light-coloured frames. An enclosure with wrought-iron grilles originally closed off the listed property.

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