Der Park am Ortseingang und der ehemalige Bahnhof

Dem nördlichen Ortseingang ist ein Park vorgelagert. Besucher werden dort von zwei Meter hohen Buchstaben aus Walzstahl mit dem Ortsnamen Freckenhorst begrüßt. Zum 175jährigen Jubiläum des Bürgerschützenvereins 2011 gestiftet, entstand nach Ideen engagierter Bürger ein ungewöhnliches Kunstwerk. Eingearbeitet in die Buchstaben sind skulpturale Elemente mit Bezug auf die Geschichte und Gegenwart des Ortes. Eine abstrakte Großskulptur aus drei abgewinkelten Stahlplatten antwortet auf den Namen. In ihr thematisierte die Künstlerin Regina Liekenbrock kulturelle Vielfalt als ein Charakteristikum des Ortes.

Ein vom Heimatverein errichteter Prellbock sowie eine Remise mit einer Kohlenwaage sind letzte Erinnerungen an das Eisenbahnzeitalter des Ortes und seinen Bahnhof. Am 19. Juli 1899 wurde die Bahnstrecke Neubeckum-Freckenhorst in Betrieb genommen und bald bis nach Warendorf verlängert. Sie war die Anschlussstrecke zur Köln-Mindener Eisenbahn. 1956 wurde die Strecke stillgelegt. 1973 verschwand auch das Bahnhofsgebäude.

Das Bahnhofsgebäude gegenüber der Möbelfabrik Sendker bildete mit seiner vorgesetzten Giebelfront einen schönen Akzent am Ortseingang. Hier begegneten sich Ross und Dampfross, Gig und Zug, alte und neue Zeit. Fabrikwagen aus den örtlichen Produktionsstätten brachten ihre Waren zum Eisenbahntransport in deutsche und überseeische Länder hierher.

Östlich vom Park und einer schönen Wohnbebauung des 20. Jahrhunderts liegt die 1953 errichtete Landvolkshochschule. Jährlich bis zu 20.000 Kursteilnehmer machen sie zu einem bedeutenden Fortbildungszentrum für Menschen aller Sozial- und Altersgruppen.

The park at the entrance to the town and the former railway station

In the park at the north entrance to the town stands in 2-metre high letters made of steel the name Freckenhorst. It was donated to the town by the “Bürgerschützenverein” (a traditional protection guild) on the occasion of their 175-year jubilee. Included in this artwork are sculptures relating to the history and cultural diversity of the town.

The buffer stop and shed with an old coal-weighing machine are reminders of the age of the railway and the railway station in Freckenhorst.
On 19th July 1899 the railway from Freckenhorst to Beckum was put into operation, and shortly afterwards extended to Warendorf. It was the connection to the Cologne – Minden railway line. In 1956 it was shut down, and in 1973 the railway station disappeared.

With its projecting gable front, the station building, together with the furniture factory Sendker, made an attractive entrance to the town.It was a meeting of horse and steam-engine, of horse-carriage and train, old and modern times. From here the products of local manufacturers were transported to places within Germany and to countries overseas.

To the east of the park and beyond an attractive 20th century residential area is the “Landvolkshochschule”, built in 1953. It is an important adult education institute, attended by up to 20,000 participants every year.

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