Pauluskirche – die kleine Schwester der Stiftskirche

 

Am 5. Oktober 1952 wurde die evangelische Pauluskirche eingeweiht, ein schlichter Backsteinbau mit einem Glockentürmchen. Hohe, nach Norden weisende Rechteckfenster erhellen den Innenraum. Eine rundbogige Eingangstür führt in einen zweistöckigen Vorraum.

Die Gründung der Gemeinde steht im Zusammenhang mit der Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Ostprovinzen des Reiches nach dem Zweiten Weltkrieg und der Ankunft zahlreicher evangelischer Vertriebener in Freckenhorst. Bis zum Kriegsbeginn waren 97 % der Ortsansässigen katholisch. Den evangelischen Christen stellte die katholische Bonifatiusgemeinde 1947 die Petrikapelle am Markt zur Verfügung. Vom gleichen Jahr an beurkundete der erste evangelische Pastor Otto Spieckermann Taufen, Trauungen und Beerdigungen.

1949 begann, unterstützt durch die evangelische Diasporahilfe, die Planung für einen eigenen Kirchenbau. Für ihn wurden über 2000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Im Weihejahr 1952 stand die Kirche frei außerhalb des Ortskerns und bildete den Eingang zu einem Neubaugebiet entlang der Kampstraße mit charakteristischen spitzgiebligen Siedlerhäusern.

Pauluskirche – the younger sister of the abbey church

This unpretentious brick building with high rectangular windows and a round-arched entrance, is a Protestant church.

Before the Second World War 97% of the local population was Catholic, but the refugees from the eastern provinces were Protestant. In 1947 they were granted the use of the Petrikapella, where christenings, weddings and funerals were conducted by the first Protestant priest, Otto Spieckermann. In 1947 the Protestant church, built with the help of volunteers, was consecrated. It was located away from the town-centre in a new residential area of houses with pointed gables, a typical feature of the settlers’ architecture.

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