Die Flintruper Kapelle

Die Flintruper Kapelle wurde in schlichter Ziegelbauweise von 1896–99 nach Plänen des Architekten Wilhelm Rincklake errichtet. Sie ist ein einschiffiger Gebetsraum mit rechtwinkliger Apsis und spitzbogigen neugotischen Fensteröffnungen. Das steile Dach wird von einem Glockentürmchen überhöht.

Kapellenkamp heißt seit jeher der Grund, auf dem sich die Kapelle als Mitte der alten Bauerschaft Flintrup erhebt. Höfe und Kapelle führen in die mittelalterliche Geschichte zurück. Die Kapelle von 1899 ersetzte einen baufällig gewordenen Fachwerkbau von 1670, der aber nicht der erste Gebetsraum war. Vom Türmchen läutet eine Glocke von 1529, die wohl aus der Stiftskirche in Freckenhorst übernommen wurde.

Aus der Stiftskirche stammen auch die schönen barocken Kniebänke des 18. Jahrhunderts. Das Patrozinium „Mariae Heimsuchung“ ist eng mit einer alten Wallfahrt verbunden, denn Flintrup liegt auf halbem Wege zwischen Freckenhorst und der Marienwallfahrtskapelle Buddenbaum. Die Menschen auf den Flintruper Höfen bilden eine intakte traditionelle Nachbarschaft. In ihren Händen liegt auch die Pflege und Obhut der Kapelle.

Flintruper Kapelle

The Flintrup Chapel, a simple brick construction built in 1896-99, was designed by the architect Wilhelm Rinklake. It is a single-nave chapel with a rectangular apse and neogothic pointed arch windows. The steep roof is heightened by a small bell-tower.

The site of the chapel in the middle of the farming community Flintrup is known as “Kapellenkamp”. The history of the farms and the chapel reaches back to the Middle Ages. The present chapel from 1899 replaced a delapidated, half-timbered construction from 1670, which itself was not the first chapel on the site. In the bell-tower is a bell from 1529, which was taken from the abbey in Freckenhorst, as were the 18th century baroque kneelers. It is dedicated to “Maria Heimsuchung” (The Visitation of the Virgin), which is indicative of its close connection to the pilgrims’ way from Freckenhorst to the Pilgrimage Chapel of the Virgin in Buddenbaum.

The care and custody of the chapel is in the hands of the Flintrup farming families, an intact traditional neighbourhood.

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