Weber- und Handwerkerhäuser

 

Die schlichten giebelständigen Fachwerkhäuser Nr. 77 und Nr. 79 zeigen die bis zum 20. Jahrhundert vorherrschende Wohnsituation der Hausweber und Handwerker in Freckenhorst.

Der verbretterte Giebel des Hauses Nr. 77 ragt über profilierten Knaggen weit über die anderthalb Wohngeschosse hinaus. An einer Knagge der Straßenseite kann man die Jahreszahl 1575 entdecken. Die kleine Wohnstätte gehört also zu den ältesten des Ortes, die erhalten geblieben sind. Der linksseitige Anbau auf einem Steinsockel ist jüngeren Datums.

Das Nachbarhaus Nr. 79 hat ein großes Rundbogentor mit profilierter Rahmung und ebenfalls anderthalb Wohngeschossen. Das Tor erinnert an die Doppelfunktion des Hauses als Stall oder Remise und als Wohnstätte. In seinem Kern stammt es aus dem 17. Jahrhundert. Der mit Ziegelsteinen gefüllte Fachwerkgiebel wurde im 19. Jahrhundert neu aufgeführt.

Houses of weavers and craftsmen

The simple half-timbered houses Nr 77 and 79 demonstrate the living conditions of the house-weavers and artisans in Freckenhorst up to the 20th century.
The boarded gable of house Nr 77 projects over the one and a half lower storeys. On one of the supporting cleats you can see the date 1575. The extension on the stone base to the left was built later.

The neighbouring house Nr 79, also one and a half storeys high, has a high arched entrance indicating the double function of the house as a stable or wagon-shed and living quarters. The original building dates from the 17th century; in the 19th century the half-timbered gable was filled out with bricks.

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